Third-Party-Cookies sind Cookies, die von einer anderen Domain als der vom Nutzer besuchten gesetzt werden. Sie werden typischerweise von Werbenetzwerken verwendet, um Nutzer über verschiedene Websites hinweg zu verfolgen.
Wie funktionieren Third-Party-Cookies?
Wenn Sie eine Website besuchen, die Elemente anderer Domains enthält (Werbeanzeigen, Social-Buttons, Analyse-Skripte), können diese Domains ihre eigenen Cookies setzen. Sie können diese Cookies dann auf anderen Websites lesen, die ihre Elemente einbinden.
Typische Verwendungen
- Werbenetzwerke – Nachverfolgung von Nutzern für gezielte Werbung
- Soziale Netzwerke – "Gefällt mir"-Buttons, Teilen-Funktionen
- Remarketing – Anzeigen von Werbung auf anderen Websites
- Seitenübergreifendes Tracking – Nachverfolgung über Websites hinweg
Die Zukunft von Third-Party-Cookies
Third-Party-Cookies stehen unter Druck:
- Safari und Firefox blockieren sie bereits
- Chrome plant Einschränkungen (Wahlmöglichkeit für Nutzer)
- Privacy Sandbox als Alternative
Rechtliche Anforderungen
Third-Party-Cookies erfordern immer eine ausdrückliche Einwilligung. Sie werden von Aufsichtsbehörden am genauesten geprüft, da sie potenziell ein invasives Nutzer-Tracking ermöglichen.